General Info
Was zum Henker ist ein Degu?
Degus zählen zu den sogenannten „Trugratten“ - das sind Nagetiere, die Ratten ähnlich sehen, verwandtschaftlich aber kaum etwas mit ihnen zu tun haben. Nähere Verwandte der Degus sind hingegen Meerschweinchen und Chinchillas. Manchmal werden Degus auch als "Strauchratten" bezeichnet. Im Gegensatz zu Ratten, die ihnen von der Größe in etwa entsprechen, haben Degus einen behaarten Schwanz mit einem borstigen Ende. Weshalb sie auch manchmal "Pinselschwanzratte" genannt werden. Degu-Junge kommen bereits behaart zu Welt, während neugeborene Ratten und Mäuse nackt sind. Degus haben große Mäuseohren und eine flache Nase. Ihr Fell schimmert in mehreren Brauntönen, der Schwanz ist schwarz. Sehr selten ist der graue Degu, andere Farbvarianten gibt es allerdings nicht.
Wo kommen Degus her?

Das Verbreitungsgebiet der Degus liegt im mittleren Chile .
Der „gewöhnliche Degu“ (lat. Octodon degus) gilt dort als das am weitesten verbreitete Säugetier und gilt als regelrechte Plage. Daneben gibt es in Chile auch Wald-, Küsten- und Pazifik-Degus. Gewöhnliche Degus besetzen in ihrer Heimat eine ökologische Nische, die anderswo von Erdhörnchen eingenommen wird. Sie sind sehr soziale Tiere, die in freier Natur in Gruppen von fünf bis zehn Tieren zusammenleben und unterirdische Höhlen und Gänge errichten. Ihre natürlichen Feinde sind Füchse, Eulen und Greifvögel.
Da die Landessprache in Chile Spanisch ist, haben wir unsere Degu-Jungs Mojito, Gonzales (a.k.a. Gonzo) und Pablo genannt, es gab auch einen Tequila, der ist leider verstorben.
Degus in Zahlen:
Kopf-Rumpf-Länge: 12,5 – 19,5 cm
Schwanzlänge: 10,5 – 16,5 cm
Normalgewicht: 200 – 220 g
Lebenserwartung: durchschnittlich 5 Jahre, auch bis zu 10 Jahre möglich
Geschlechtsreife: Weibchen mit 7, Männchen mit 12 Wochen
Tragezeit: 77-90 Tage
Wurfgröße: 1-10 Jungtiere, 1-4 x pro Jahr
Quelle: Sporon, Anna/ Mettler, Michael: Gesellige Degus. Kosmos Ratgeber 2002.
Achtung: Degus sind nicht ganz so pflegeleicht wie Hamster oder Meerschweinchen! Vor der Anschaffung von Degus sollte man sich unbedingt über die passende Unterkunft und Ernährung für die Tiere informieren! Denn: Degus nagen alles an, auch Hartplastik, und sie sind anfällig für Diabetes.
In vielen Tierhandlungen weiß das Personal leider überhaupt nichts über die speziellen Anforderungen dieser Tiere und empfiehlt falsches Futter und zu kleine bzw. ungeeignete Käfige. Oft werden Degus als ideales Haustier für Kinder empfohlen, da sie tagaktiv sind. Das ist Blödsinn. Degus sind zwar keine rein nachtaktiven Tiere, aber sie schlafen auch nicht die ganze Nacht, und können auch nachts mal lautstark quietschen und an ihrer Käfigeinrichtung nagen, außerdem sind Kleinnager generell nicht für kleine Kinder geeignet, da sie einfach keine Tiere zum Streicheln sind und Angst haben, wenn man sie packt und hochhebt. Da wäre ein Kaninchen sicher besser geeignet.
Degus zählen zu den sogenannten „Trugratten“ - das sind Nagetiere, die Ratten ähnlich sehen, verwandtschaftlich aber kaum etwas mit ihnen zu tun haben. Nähere Verwandte der Degus sind hingegen Meerschweinchen und Chinchillas. Manchmal werden Degus auch als "Strauchratten" bezeichnet. Im Gegensatz zu Ratten, die ihnen von der Größe in etwa entsprechen, haben Degus einen behaarten Schwanz mit einem borstigen Ende. Weshalb sie auch manchmal "Pinselschwanzratte" genannt werden. Degu-Junge kommen bereits behaart zu Welt, während neugeborene Ratten und Mäuse nackt sind. Degus haben große Mäuseohren und eine flache Nase. Ihr Fell schimmert in mehreren Brauntönen, der Schwanz ist schwarz. Sehr selten ist der graue Degu, andere Farbvarianten gibt es allerdings nicht.Wo kommen Degus her?

Das Verbreitungsgebiet der Degus liegt im mittleren Chile .
Der „gewöhnliche Degu“ (lat. Octodon degus) gilt dort als das am weitesten verbreitete Säugetier und gilt als regelrechte Plage. Daneben gibt es in Chile auch Wald-, Küsten- und Pazifik-Degus. Gewöhnliche Degus besetzen in ihrer Heimat eine ökologische Nische, die anderswo von Erdhörnchen eingenommen wird. Sie sind sehr soziale Tiere, die in freier Natur in Gruppen von fünf bis zehn Tieren zusammenleben und unterirdische Höhlen und Gänge errichten. Ihre natürlichen Feinde sind Füchse, Eulen und Greifvögel.
Da die Landessprache in Chile Spanisch ist, haben wir unsere Degu-Jungs Mojito, Gonzales (a.k.a. Gonzo) und Pablo genannt, es gab auch einen Tequila, der ist leider verstorben.
Degus in Zahlen:
Kopf-Rumpf-Länge: 12,5 – 19,5 cm
Schwanzlänge: 10,5 – 16,5 cm
Normalgewicht: 200 – 220 g
Lebenserwartung: durchschnittlich 5 Jahre, auch bis zu 10 Jahre möglich
Geschlechtsreife: Weibchen mit 7, Männchen mit 12 Wochen
Tragezeit: 77-90 Tage
Wurfgröße: 1-10 Jungtiere, 1-4 x pro Jahr
Quelle: Sporon, Anna/ Mettler, Michael: Gesellige Degus. Kosmos Ratgeber 2002.
Achtung: Degus sind nicht ganz so pflegeleicht wie Hamster oder Meerschweinchen! Vor der Anschaffung von Degus sollte man sich unbedingt über die passende Unterkunft und Ernährung für die Tiere informieren! Denn: Degus nagen alles an, auch Hartplastik, und sie sind anfällig für Diabetes.
In vielen Tierhandlungen weiß das Personal leider überhaupt nichts über die speziellen Anforderungen dieser Tiere und empfiehlt falsches Futter und zu kleine bzw. ungeeignete Käfige. Oft werden Degus als ideales Haustier für Kinder empfohlen, da sie tagaktiv sind. Das ist Blödsinn. Degus sind zwar keine rein nachtaktiven Tiere, aber sie schlafen auch nicht die ganze Nacht, und können auch nachts mal lautstark quietschen und an ihrer Käfigeinrichtung nagen, außerdem sind Kleinnager generell nicht für kleine Kinder geeignet, da sie einfach keine Tiere zum Streicheln sind und Angst haben, wenn man sie packt und hochhebt. Da wäre ein Kaninchen sicher besser geeignet.
weirdsista - 21. Apr, 16:00






