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    <title>casa del degu</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>weirdsista</dc:publisher>
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    <dc:date>2006-05-25T20:33:24Z</dc:date>
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    <title>Richtige Ernährung</title>
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    <description>Die Ernährung von Degus ist ein besonders heikles Thema. Wie Chinchillas sind Degus Magerköstler. In ihrer natürlichen Umgebung ist das Nahrungsangebot eher karg, weshalb sie bei zu reichhaltiger Nahrung leicht an Diabetes erkranken, oft leiden sie durch die Zuckerkrankheit an grauem Star und erblinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb gilt: Obst und Nüsse sind unbedingt zu vermeiden! Früchte  selbst Zitronen  enthalten zu viel Zucker und Nüsse zu viel Fett. Sie sollten nur ganz selten als Leckerli verfüttert werden, aber am besten gar nicht, damit sich die Tiere erst gar nicht daran gewöhnen. Leider werden Degus auch in den Tierhandlungen oft fälschlicherweise mit Hamsterfutter ernährt, das meist zu viele Nüsse und Sonnenblumenkerne enthält. Sollte man falsches Futter im Käfig bemerken, kauft man sie am besten gleich wo anders, sonst bekommt womöglich schon kranke Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gegenseitige Futterneid kann übrigens sehr extrem ausfallen, es kann zu Raufereien und lautem Geschrei kommen. Damit jedes Tier gleich viel frisst, stellt man am besten jedem einen eigenen Futternapf in den Käfig, zumindest wenn die Fütterung beginnt und sich alle auf die leckersten Sachen stürzen. Nach ein paar Stunden kann man ja die Überbleibsel in eine Schüssel geben. Da Degus in freier Natur den Hauptteil ihrer Zeit mit Futtersuche verbringen, entspricht es einer artgerechten Tierhaltung, das Futter im Käfig zu verteilen und die Tiere selber suchen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/degu/images/fressi-zwei.jpg&quot; alt=&quot;fressi-zwei&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Idealspeiseplan:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
abwechslungsreich und gesund ist eine Mischung aus:&lt;br /&gt;
-	Hauptfutter: Heu&lt;br /&gt;
-	Futtermischung&lt;br /&gt;
-	frisches Gemüse&lt;br /&gt;
-	frisches Grünzeug&lt;br /&gt;
-	Äste zum Knabbern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Selten füttern:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
-	Heilpflanzen&lt;br /&gt;
-	Pflanzen mit ätherischen Ölen&lt;br /&gt;
als Leckerli:&lt;br /&gt;
-	Kolbenhirse&lt;br /&gt;
-	Nüsse&lt;br /&gt;
-	Sonnenblumen-kerne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;NICHT füttern!!!!&lt;/b&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/degu/images/heuraufe.jpg&quot; alt=&quot;heuraufe&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
-	trockenes Brot&lt;br /&gt;
-	Obst&lt;br /&gt;
-	Nadelbäume&lt;br /&gt;
-	giftige Zierpflanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heu:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Degus brauchen ständig ausreichend Heu als ballaststoffreiches Raufutter, es sollte immer welches im Käfig sein. Sie verwenden es auch zum Nestbau. Man kann das Heu einfach in den Käfig legen, die Tiere tragen es schon dort hin, wo sie ihr Nest haben wollen. Man kann aber auch eine Heuraufe in den Käfig einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Futtermischung:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vorsicht&lt;/b&gt;: Hamster- oder Rattenfutter ist für Degus nicht geeignet, weil viel zu nahrhaft. Es gibt ein eigenes Degufutter der Firma Vitakraft, das aber meiner Ansicht nach zu viele Getreidekörner enthält. Die sind nicht nur zu nahrhaft, unsere Degus mögen sie auch nicht besonders und lassen sie meist übrig. Das Degu-Menü von JR Farm wird immer wieder empfohlen, es ist nicht gerade billig, aber wirklich ideal auf die Ernährungsbedürfnisse von Degus abgestimmt, viele gute Kräuter, Gemüse, nichts was ihnen schadet, kein Obst, keine Nüsse. Unsere Jungs stehen total drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch Gesellige Degus von Sporon/Mettler wird empfohlen, Meerschweinchenfutter mit Chinchillapellets (das sind aus Pflanzenfasern gepresste Stäbchen) zu mischen. Man muss dann eben die Inhaltsstoffe auf den Packungen genau checken, ob Sonnenblumenkerne, Nüsse, Früchte oder gar Zucker (oft auch Saccharose, Fructose genannt) im Futter enthalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Futter immer in einem gut verschlossenem Behälter aufbewahren, sonst züchtet man Lebensmittelmotten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kostengünstigste Variante ist der Kauf von offenem Futter. Das gibt es zum Beispiel bei Fressnapf und Hornbach, man zahlt nach Gewicht. Da sieht man auch gleich, was drin ist. Fressnapf hat zwei Sorten Meerschweinchenfutter ohne Obst und Nüsse. Hornbach hat Chinchillapellets, Luzerneringe, Erbsenflocken, Karottenwürfel und Rote Beete. Daraus da kann man sich selbst was Leckeres mischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst stürzen sich unsere Degus immer auf die Gemüseflocken. Die Stäbchen aus Pflanzenfasern schmecken ihnen weniger, die bleiben am längsten übrig. Sie bekommen aber erst wieder was, wenn sie alles aufgefressen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Frisches Gemüse:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Degus fressen gerne Gemüse. Gemüse aus dem Handel muss gründlich gewaschen werden, weil es oft mit Pestiziden behandelt ist. Am besten wäre Gemüse aus dem eigenen Garten oder einem Bio-Laden. Nach dem Waschen sollte man das Gemüse abtrocknen. Es muss nicht klein geschnitten werden, Degus nagen sowieso gerne und in freier Natur suchen sie sich ihr Futter ja auch selbst und knabbern es klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann Degus Blattsalate, Paprika, Salatgurken, Sellerie, Chinakohl und andere Kohlsorten, Kohlrabi, Karotten (auch die Blätter), Lauch und Tomaten geben. Uns ist aufgefallen, dass unsere Degus ganz frisches Gemüse nicht mögen, sie lassen es lieber eine Weile liegen und knabbern es erst an, wenn es etwas lasch ist. Bei frischem Grünzeug ist es genauso. Vorsicht: Degus sind eher trockenes Futter gewöhnt, bei zuviel frischem Futter bekommen sie schnell Durchfall, unser Tequila ist daran gestorben :(. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Durchfall bemerkt  sofort alles Fressbare aus dem Käfig nehmen und nur noch mit Heu füttern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Frisches Grünzeug:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen eigenen Garten hat, kann diesen nach Lust und Laune plündern, auch Wanderungen am Land können einiges an Futter liefern. Das Grünfutter sollte nur nicht neben stark befahrenen Straßen oder neben pestizidbehandelten Äckern liegen. Mitsamt Wurzeln ausgerissene Pflanzen können Degus lange beschäftigen und entsprechen ihren natürlichen Nahrungsgewohnheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leckere Pflanzen: Gräser, Wegerich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Kräuter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Degus mögen Kräuter nicht besonders, aber sie lieben Löwenzahn und Ruccola  sollte man aber wegen der enthaltenen Bitterstoffe nicht zu oft geben. &lt;b&gt;Heilpflanzen &lt;/b&gt;wie Kamille und Ringelblume sollte man eher selten verfüttern. Die Jungs mögen auch Blätter von Erdbeerpflanzen und Rosenblüten (ungespritzt!) sehr gerne. Aber Rosen bekommen sie eher selten, weil man Pflanzen mit ätherischen Ölen auch nicht so oft verfüttern soll. Spinat, Sauerampfer und Rhabarber enthalten Oxalsäure, die in großen Mengen auch für Menschen giftig ist, sollte man also lieber nicht an Degus verfüttern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vorsicht bei Zierpflanzen!&lt;/b&gt; Die meisten davon sind giftig. Grünlilie (Clorophytum), Zypergras (Cyperus) und Tradeskantie (Tradescantia, Zebrina) kann man aber als Futter verwenden. Im Winter kann man als Grünfutterquelle Nagergras oder Katzengras im Topf ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Äste, Rinde und Laub: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Degus fressen sehr gerne Rinde, Laub, Knospen und Blüten von (ungespritzten!) Weiden- und Obstbaumzweigen oder Haselnuss-Stauden. Man kann sie das ganze Jahr über ernten. Außerdem sind Äste und Rinde das ideale Material zum Nagen. Vorsicht bei anderen Bäumen und Sträuchern, viele davon  etwa Nadelbäume und Hecken  sind für die Tiere giftig. Nicht erschrecken: nach dem Genuss von Apfelbaumholz verfärbt sich der Urin der Tiere rot, das ist normal und ungefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was Mojito, Pablo und Gonzo besonders mögen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Löwenzahn (Stängel, Blätter und Blüten), Blätter und Äste vom Apfelbaum, Tomaten, Erbsenflocken, getrocknete Karottenwürfel, Rosenblüten</description>
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    <dc:date>2006-04-21T15:23:00Z</dc:date>
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